Fleischfressend


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Fleischfressend

Die nährstoffarmen Bedingungen an ihren natürlichen Standorten haben dazu geführt, dass sich Fleischfressende Pflanzen (Karnivoren) entwickelt haben. Wie immer in der Evolution eröffneten sich nur zwei Möglichkeiten. Das Aussterben der Art oder die Anpassung durch Mutation und die anschließende Vererbung. In diesem Fall besteht die Mutation in einer Umwandlung bestimmter Pflanzenteile zu passiven Fallen oder aktiven Fangmechanismen. Fleischfressende Pflanzen und ihre bekannten Vertreter: Sehr bekannte Vertreter dieser Gruppe sind die Venusfliegenfalle, die ursprünglich im östlichen Teil der USA beheimatet ist. Daneben die Kannenpflanze (Nepenthes) aus Borneo, die mit einer unglaublichen Fülle an Arten aufwartet, die sich in Farbe, Form und Geruch scheinbar gegenseitig zu übertreffen versuchen. In Deutschland ist der Sonnentau einer der bekannten Vertreter karnivor lebender Pflanzen. Er versucht als natürlicher Fliegenfänger mit zu Klebfallen umgewandelten Blättern seine Beute zu fangen. Fleischfressende Pflanzen und ihre Beutetiere: Typische Beutetiere fleischfressender Pflanzenarten sind Insekten und Einzeller. Aber auch kleine Frösche und im speziellen bei Nepenthes sehr selten auch kleine Säugetiere wie Mäuse. Verdaut wird die Beute dann durch Sekrete, die diese auflöst und die darin enthaltenen Nährstoffe für die Pflanze verfügbar macht. Fleischfressende Pflanzen und ihre Anzucht: Die Anzucht und Kultur fleischfressender Pflanzen erfordert etwas gärtnerisches Geschick, ist aber ein spannendes Hobby. Sie können in den meisten Fällen durch Aussaat vermehrt werden. Alternativ bieten Gartencenter und Fachhandel zum Teil auch Jungpflanzen an. Anbieter von Saatgut und Jungpflanzen finden Sie zudem auf unserer Seite. Einfach auf die Detailseiten gehen und auf "Anfragen" klicken. Noch ein kleiner Tipp. Gefüttert werden müssen fleischfressende Pflanzen in der Regel nicht.